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04.03.2010 11:33 | netservice | Wissenschaft

( Bewertung: Top Beitrag )

Zwei schöne Beispiele der wissenschaftlichen Forschung



Bild 1 copyright by Bernd Staudte

"Die Lage im Bett lässt auf beginnende Demenz schließen
Schiefes Liegen im Bett kann offenbar auf eine beginnende Demenz hindeuten. Experten von der Universität Leipzig vermuten, die Schräglage könnte mit einer Störung der räumlichen Orientierung zurückzuführen sein. In einer Studie hat das Team um Professor Joseph Claßen Patienten darum gebeten, sich aus dem Sitzen heraus ins Bett zu legen. Mit einer Überkopfkamera ist dabei die Position der Probanden bestimmt worden. Darüber hinaus haben sich die Versuchsteilnehmer einer Reihe von Tests unterzogen, die Rückschlüsse auf die "geistige Fitness" erlaubt haben. Hierbei hat sich ein Zusammenhang offenbart: Je schiefer sich ein Mensch in sein Bett legt, desto stärker sind seine geistigen Fähigkeiten beeinträchtigt. Für Ärzte könnte dies in Zukunft im Rahmen von Hausbesuchen eine Möglichkeit zur Früherkennung von beginnenden Demenzerkrankungen bieten. Laut den Wissenschaftlern sind Abweichungen von der Längsachse des Bettes um sieben Grad mit dem bloßen Auge problemlos als deutlich schief zu erkennen. Somit soll eine Einschätzung von Schräglagen leicht möglich sein." /1/

/1/ http://de.news.yahoo.com/34/20100302/thl-studie-weckt-zweifel-an-aussagekraft-8b62568.html


Studie weckt Zweifel an Aussagekraft des Body-Mass-Index

"Der Taillenumfang spielt eine wesentlich größere Rolle für die Gesundheit als der bislang genutzte Body-Mass-Index (BMI). Das haben Mediziner der Münchner Ludwig-Maximilians-Universität (LMU) in einer Studie belegt. Demnach ist nicht die Menge, sondern die Verteilung des Körperfetts für Herzkrankheiten und andere Leiden entscheidend. Bislang zeigt die weit verbreitete
BMI-Formel «Gewicht durch Körpergröße in Metern zum Quadrat», wer als fettleibig oder untergewichtig gilt. Doch für die Abschätzung von Krankheitsgefahren tauge das Maß nicht, behaupten die Mediziner. «Der BMI spielt keine Rolle für das Schlaganfall-,Herzinfarkt-oder Todesrisiko eines Menschen», sagte Studienleiter Harald Schneider einer LMU-Mitteilung zufolge. Anders als man es beim BMI unterstelle, sei Fett nicht gleich Fett, erläutert Schneider. Es gebe «gutes Fett» an Hüften, Oberschenkeln und Gesäß, das nicht das Risiko für
Herz-Kreislauferkrankungen erhöhe. Es könne sogar schützen. Das «böse Fett» um den Bauch könne dagegen schädliche Fettsäuren und andere Stoffe in den Körper abgeben, die unter Umständen Entzündungen hervorriefen. Für ihre Studie beobachteten die LMU-Forscher knapp 11000 Probanden bis zu acht Jahre lang. Neben dem BMI wurden noch weitere Werte gemessen: Das Verhältnis von
Hüft-zu Taillenumfang und die Zahl die sich ergibt, wenn man den Taillenumfang durch die Körpergröße teilt, kurz WHtR genannt. «Je höher der WHtR, desto größer das Risiko», beobachteten Schneider und seine Kollegen mit Blick auf Herzinfarkt und Schlaganfall. Das Verhältnis von Hüft-zu Taillenumfang habe diesbezüglich kaum eine und der BMI gar keine Aussagekraft gehabt. Die Studie wird im «Journal of Clinical Endocrinology & Metabolism» (April 2010) veröffentlicht. Daran waren auch die Universitäten Greifswald, Dresden und Lübeck beteiligt." /2/

/2/ http://de.news.yahoo.com/34/20100302/thl-studie-weckt-zweifel-an-aussagekraft-8b62568.html

So kann man wohl auch annehmen, dass man den Wertinhalt einer Geldbörse wie folgt berechnet: man misst die Größe der Brieftasche in Quadrat-Zentimetern, dividiert diese durch die Gesamtfläche der Geldscheine in
Quadrat-Zentimetern und multipliziert den Quotient mit dem Faktor 100 mal der Maßzahl EUR .




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